Die Corona-Liste

verändeert sich: Brasilien, Peru und Indien liegen inzwischen vor uns, die USA gehen auf 2 Millionen Infizierte zu, davon lediglich 500.000, die geheilt sind oder es zumindest überstanden haben. Bei uns gibt es wenig Neuinfektionen, aber dennoch ist wohl weiterhin Vorsicht angesagt.  Es gibt viele Demos gegen Rassismus, das ist sehr gut, aber was ist mit den Rassisten, die zu Hause geblieben sind? Werden sie ihr Verhalten ändern? Oder zumindest darüber nachdenken?  Im Deutschlandfunk habe ich ein Interview mit einem schwarzen Dirigenten mitgekriegt, der von seinen Erfahrungen berichtete, hierzulande übrigens, da hat ein Dirigent auch nicht schwarz zu sein. Das geht einfach nicht. Dieser Mensch hat sehr sachlich berichtet. Da fällt mir die Geschichte mit dem schwarzen Fußballspieler ein, den wir nicht in der Nachbarschaft haben wollen. Ist da wirklich so? Gibt es das immer noch?

 

Wir waren richtig stolz, bei unserem Bildungsträger so eine internationale Gruppe zu haben, was mich übrigens zu der "Welt"  bzw. zu der "Idee von der Welt" inspiriert hat. Und die Frage nach den Wurzeln war bestimmt nicht diskriminierend gemeint, sondern hat einfach zu einem neuen Bild animiert. So kam Australien dazu und ich glaube, die Mongolei. Die Bilder hängen noch immer in der Storkower Straße, weil ich hier keinen Platz dafür habe.

 

Das waren richtig schöne Zeiten, sie mögen wieder kommen!