Das Ende der Schockstarre

Sie löst sich langsam; Schluss damit, alle 2 Stunden auf die interaktive Karte zu gucken, um die neuesten Zahlen der Infizierten und Toten zu sehen, das macht wenig Sinn.  Überflüssigerweise habe ich - nachdem alles andere sozusagen weggelesen war - "Noah" von Sebastian Fitzek herausgezogen und was haben wir da, eine Pandemie. Sie heißt Manila-Grippe. Ich habe auch ein Pech, genau wie mit dem letzten Roman "Ein wenig Leben", der auf 1000 Seiten mindestens 500 mal seinen Protagonisten die Sätze "tut mir leid" und "ich kann nicht" sagen läßt, je 500 mal übrigens. Schwer erträglich.

 

Dafür gibt es zwei - auch richtig dicke - Wälzer, die sehr zu empfehlen sind: "Die dunkle Seite der Liebe" und "Das achte Leben". Obwohl Familiengeschichten, ziemlich großartig erzählt.

 

Es gibt viel zu tun: Putzen (naja, da ist nicht so eilig, kommt ja eh keiner), die Obstschale (das muss jetzt endlich mal fertig werden, weil mir was Neues auf den Nägeln oder sonstwo brennt) und über das 3. "Projekt" will ich noch nicht sprechen, weil ich nicht weiß, wie lange es den Namen noch verdient. Das ist so eine Sache, die sich sehr schnell ändert, mal so, mal wieder anders. Schaumermal.

 

Doch, ich war erschrocken als ich die Zahl von vorgestern sah: 85.000, heute sind es 96.000. In den USA über 311.000, über 15.000 Todesfälle in Italien.

 

Na denn, einen schönen Sonntag bei erwarteten 17° C.