Rund 5.000 mehr

als ich heute Nacht mal wieder nicht schlafen konnte, weil die Klimageräte in der Nachbarwohnung auf volle Dröhnung gestellt waren, habe ich auf mein Smartphone geguckt, über 70.000, heute morgen knapp 72.000 Infizierte. Da fährt einem der Schreck in die Glieder!

 

Wir halten überall Abstand, ich sehe, dass alle vernünftig und (bis jetzt noch) freundlich miteinander umgehen, ohne sich zu nahe zu kommen. Der Security-Mensch hat mich gestern im Supermarkt fest ins Visier genommen, als ich mal husten (wie immer)  und mir die Nase  putzen musste, weil es draußen ganz schön kalt und windig war und sie dann eben läuft, wenn ich ins Warme komme. Irgendwie muss ihn die Gesamterscheinung dann aber beruhigt haben und er kümmerte sich wohl wieder um andere Dinge. Um Kunden, die keinen Einkaufswagen nehmen möchten, zum Beispiel. Ich muss zugeben, dass ich auch kurz Bedenken hatte, weil es kein Desinfektionsmittel am Eingang gab, aber nun, im Bus gibt es das auch nicht, ich habe mein Päckchen angefasst, den Empfang mit einem Stift bestätigt, der dort auslag usw. Das bisschen Leben, das wir im Moment noch haben, funktioniert nicht, ohne dass man mal etwas anfasst. 

 

Meine Abwehrkräfte gegen Viren aller Art waren bis heute immer sehr aktiv. Ich hatte tatsächlich bis auf  einmal in meinem ersten Jahr in Berlin nach einer Grippeimpfung nie wieder eine Grippe gehabt. Aus diesem Grund habe ich mich auch nie wieder impfen lassen.

 

Verlasst mich nicht, ihr Abwehrkräfte, ich vertraue auf euch!